Behandlungsansätze

     Atemtraining und (Körper)Bewusstsein

  • Erlernen und Anwenden einer angstlösenden Tiefenatmung (insbesondere gelöste Ausatmung) mithilfe von Atem – und Körperübungen
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Gedanken bewusst beobachten und wählen ob sie mir wirklich förderlich sind

Kernbehandlung in der Atemtherapie:

  • Fördern von Selbstvertrauen und Urvertrauen
  • Bewusste Begegnung mit der Angst
  • Verarbeitung von Erlebnissen und Traumata
  • Umgang mit Verlusten und Trennung
  • Entlassen von Spannungen/ blockierten Energien aus dem Körpergedächtnis und Integration: Der Angst liegen unverarbeitete angstauslösende Situationen zugrunde, die noch im Unterbewusstsein und im Körpergedächtnis  gespeichert sind. Dadurch ist es unumgänglich, der Angst bewusst zu begegnen. Das kann durch bewusstes Fühlen der Enge und Angstsymptome, dem Durchleben angstauslösender Erinnerungen, sowie dem Aufspüren von negativ behafteten Glaubensmustern geschehen.
    Dies geschieht alles im einem geschütztem Raum, in liebevoller Begleitung und mit Rücksicht auf die eigenen Grenzen. Das bewusste Begegnen dient dazu  Erinnerungen zu verarbeiten und die damit verbundenen Spannungen und Gefühle endgültig aus dem  Körpergedächtnis zu löschen.  Hier findet oftmals die vegetative Entladung statt: das heißt verfestigte Muskeln lockern sich, es kann vorübergehend zu Schwitzen, Zittern, Kribbeln und anderen unangenehmen Körperreaktionen kommen. Das Körpersystem reprganisiert sich. Nach der sogenannten vegetativen Entladung werden neue Kräfte freigesetzt. Dabei spielt die Stärkung des Urvertrauens und die Fähigkeit sich in seinem Körper zu entspannen eine wesentliche Rolle.

Je nach Persönlichkeit und Stärke der Angst- und Panikstörung sind zwischen 4 – 30 Sitzungen zu empfehlen. Zwischen den Sitzungen ist eine aktive Mitwirkung des Klienten für das Gelingen der Therapie von großem Vorteil. Dies geschieht durch Eigenbeobachtungen, Innenschau und  der Anwendung der Atemübungen.

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